Strom, wenn die Steckdose tot ist: Powerbank & Powerstation für den Stromausfall

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Fällt der Strom aus, merkt man schnell, wie viel daran hängt: Handy, WLAN-Router, schnurloses Telefon, medizinische Geräte, im Sommer der Kühlschrank. Ein voller Handyakku ist nach einigen Stunden leer – und ohne Steckdose bleibt er es. Die Antwort ist gespeicherter Strom: eine Powerbank fürs Handy und, eine Stufe größer, eine Powerstation für Router, Licht oder den Kühlschrank.

Vorweg ehrlich: Powerbanks und Powerstationen führen wir nicht im eigenen Sortiment. Die Empfehlungen unten sind deshalb Partner-Links zu Amazon. Was wir selbst führen, steht weiter unten – und in einer Hinsicht ist es sogar die robustere Lösung.

Stufe 0: Strom, der ohne Steckdose entsteht

Jede Powerbank hat denselben Haken: Ist sie leer, ist sie leer. Ein Gerät mit Handkurbel oder Solarzelle erzeugt dagegen selbst Strom – langsam, mühsam, aber unbegrenzt. Genau deshalb steht ein Kurbelradio in jeder behördlichen Empfehlungsliste.

Mehr dazu: Bei Stromausfall erreichbar bleiben.

Stufe 1: Powerbank fürs Handy

Die günstigste und wichtigste Ergänzung. Eine große Powerbank lädt das Handy mehrfach – damit bleibst du erreichbar, solange das Mobilfunknetz steht, und kannst Warn-Apps nutzen.

Worauf achten: Kapazität ab etwa 20.000 mAh, USB-C mit Schnellladung, mehrere Anschlüsse. Eine Solarzelle auf der Powerbank lädt langsam, ist aber besser als nichts.

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Stufe 2: Powerstation für Router, Licht und Kühlschrank

Eine tragbare Powerstation ist ein großer Akku mit echten Steckdosen. Sie ersetzt nicht das Hausnetz, hält aber ausgewählte Geräte am Laufen: Router, Lampen, Laptop, Handys – und kurzzeitig den Kühlschrank.

Worauf achten: LiFePO4-Zellen wegen Lebensdauer und Sicherheit, Nachlademöglichkeit per Solarpanel, ausreichende Dauerleistung für das größte Gerät, das du versorgen willst.

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Wie viel Kapazität brauchst du?

Die Rechnung ist einfach: Leistung des Geräts in Watt mal Betriebsstunden ergibt den Bedarf in Wattstunden.

Gerät Ungefähre Leistung Anmerkung
WLAN-Router rund 10 W läuft dauerhaft
LED-Lampe rund 5 W läuft dauerhaft
Handy, je Ladung rund 10 bis 15 Wh einmalig
Kühlschrank hoher Anlaufstrom läuft nur zeitweise, Dauerleistung prüfen

Die Werte sind Anhaltspunkte für die überschlägige Planung, keine Herstellerangaben – den tatsächlichen Verbrauch findest du auf dem Typenschild deines Geräts. Fürs Handy reicht eine Powerbank. Wer Router, Licht und Kühlschrank überbrücken will, kommt an einer Powerstation nicht vorbei. Wer längere Ausfälle einplant, ergänzt ein faltbares Solarpanel zum Nachladen.

Das Herzstück bleibt der Vorrat

Strom ist im Ernstfall die halbe Miete – die andere Hälfte ist ein durchdachter Vorrat an Wasser, Lebensmitteln und Basics für mindestens zehn Tage. Was hineingehört, zeigt unsere kostenlose Notvorrat-Checkliste nach BBK.

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