Strom, wenn die Steckdose tot ist: Powerbank & Powerstation für den Stromausfall

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Fällt der Strom aus, merkt man schnell, wie viel daran hängt: Handy, WLAN-Router, schnurloses Telefon, medizinische Geräte, im Sommer der Kühlschrank. Ein voller Akku im Handy ist nach ein paar Stunden leer – und ohne Steckdose bleibt er es. Die Lösung ist gespeicherter Strom: eine Powerbank fürs Handy und, eine Stufe größer, eine Powerstation für Router, Lampen oder den Kühlschrank. Hier unsere Empfehlungen in vier Preisklassen.

1. Powerbank: das Handy am Laufen halten

Die günstigste und wichtigste Stufe. Eine große Powerbank lädt dein Handy im Ernstfall mehrfach – damit bleibst du erreichbar und kannst Warn-Apps und Radio-Streams nutzen, solange das Netz noch steht. Faustzahl: eine 30.000-mAh-Powerbank (rund 110 Wh nutzbar) reicht grob für 5–7 Handy-Ladungen [grobe Schätzung].

Empfehlungen (Stand: 22.07.2026, Preise können schwanken):

2. Powerstation: Router, Licht und Kühlschrank kurzfristig versorgen

Eine tragbare Powerstation ist im Grunde ein großer Akku mit echten Steckdosen. Sie ersetzt nicht dein Hausnetz, hält aber ausgewählte Geräte am Laufen: WLAN-Router, Lampen, Laptop, Handys – und kurzzeitig auch den Kühlschrank. Achte auf LiFePO4-Akkus (langlebig und sicher) und die Möglichkeit, per Solarpanel nachzuladen. Faustzahl: eine 512-Wh-Station lädt ein Handy grob 30-mal oder versorgt einen 10-Watt-Router rund 1–2 Tage [grobe Schätzung].

Empfehlungen (Stand: 22.07.2026, Preise können schwanken):

  • EcoFlow RIVER 2 Max – 512 Wh – kompakter Einstieg von einer bekannten Marke, LiFePO4, in rund 1 Stunde geladen, bis 1000 W Leistung. Rund 349 €, 4,2 von 5 Sternen bei über 750 Bewertungen. Gute Wahl für Router, Licht und Kleingeräte.
  • Jackery Explorer E1000 v2 – 1070 Wh – die größere Reserve mit 1500 W (AC) und LiFePO4, genug für Kühlschrank (zeitweise), Router und mehrere Ladungen. Rund 529 €, 4,4 von 5 Sternen. Für alle, die längere Ausfälle überbrücken wollen.

Wie viel Kapazität brauche ich?

Die Rechnung ist einfach: Watt des Geräts × Stunden = benötigte Wattstunden (Wh). Ein WLAN-Router zieht ~10 W, eine LED-Lampe ~5 W, ein Handy pro Ladung ~10–15 Wh. Ein Kühlschrank braucht kurzzeitig viel, läuft aber nur zeitweise. Fürs Handy reicht eine Powerbank; willst du Router, Licht und Kühlschrank überbrücken, führt an einer Powerstation kein Weg vorbei. Wer ganz sicher gehen will, kombiniert eine Station mit einem faltbaren Solarpanel zum Nachladen.

Das Herzstück bleibt der Vorrat

Strom ist im Ernstfall die halbe Miete – die andere Hälfte ist ein durchdachter Vorrat an Wasser, Lebensmitteln und Basics für mindestens 10 Tage. Was wirklich hineingehört, zeigt dir unsere kostenlose Notvorrat-Checkliste nach BBK – Schritt für Schritt zum Abhaken. Und wer sich das Zusammensuchen sparen möchte, findet in unseren fertigen NotfallVersorgt-Boxen alles Wichtige in einem Paket.

Passend dazu: Strom ist die eine Hälfte – erreichbar und informiert bleiben die andere. In »Bei Stromausfall erreichbar bleiben: Kurbelradio & Walkie-Talkie« zeigen wir die passenden Geräte.

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