Ein längerer Stromausfall legt schnell mehr lahm, als man denkt: kein Licht, kein Internet, kein Fernsehen – und nach einiger Zeit oft auch kein Handynetz mehr, weil Mobilfunkstandorte nur über begrenzte Notstromreserven verfügen. Genau dann zählen zwei Dinge: informiert bleiben und mit der Familie in Kontakt bleiben.
1. Notfallradio: informiert bleiben, wenn das Netz schweigt
Über UKW und DAB+ senden öffentlich-rechtliche Sender und Behörden auch dann weiter, wenn Internet und Mobilfunk ausgefallen sind. Ein Notfallradio mit Handkurbel und Solarpanel braucht dafür keine Steckdose.
Worauf es ankommt: mehrere unabhängige Stromquellen (Kurbel, Solar, Akku, USB), UKW-Empfang und möglichst DAB+, eine eingebaute Lampe und eine Powerbank-Funktion zum Nachladen des Handys.
- Albrecht DR 114 Kurbelradio DAB+/UKW – erfüllt alle vier Punkte: Kurbel, Solar und USB als Stromquellen, DAB+ und UKW, dazu Campinglampe und Powerbank-Funktion. Albrecht ist eine Marke der Alan Electronics GmbH in Dreieich.
Warum wir kein Billiggerät empfehlen: Ein Notfallradio wird selten benutzt und muss dann sofort funktionieren. Kunden berichten uns regelmäßig von günstigen Geräten, die den ersten echten Einsatz nicht überstanden haben.
2. Walkie-Talkie (PMR446): erreichbar ohne Handynetz
Funkgeräte im PMR446-Standard sind in Deutschland anmelde- und gebührenfrei nutzbar – auf Grundlage der Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur. Keine Prüfung, keine Lizenz, keine laufenden Kosten. Sie funktionieren vollständig unabhängig vom Mobilfunknetz: auf dem Grundstück, im Haus, in der Nachbarschaft.
- Albrecht Tectalk Go – PMR446-Funkgeräte-Paar – anmeldefrei, sofort einsatzbereit, als Paar geliefert.
Ehrlich zur Reichweite: Herstellerangaben wie »bis zu 8 km« gelten für freie Sicht ohne Hindernisse. In Wohngebieten, innerhalb von Gebäuden oder im Wald sind realistisch einige hundert Meter bis wenige Kilometer zu erwarten. Für Haus, Hof und Nachbarschaft reicht das – für die Verbindung ins nächste Dorf nicht. Wer etwas anderes verspricht, hat es nicht ausprobiert.
3. Strom für die Geräte
Ohne Strom nützt das beste Gerät wenig. Der DR 114 lädt sich selbst über Kurbel und Solar, das Funkgerät braucht eine Lademöglichkeit. Eine Kurbeltaschenlampe ist dabei die einfachste Reserve, die nie leer ist:
- VARTA Dynamo Light Kurbeltaschenlampe
- Blukar K9111 LED-Stirnlampe, 2er Set – für freie Hände beim Arbeiten
Mehr dazu im Ratgeber »Strom, wenn die Steckdose tot ist«.
Beides zusammen, fertig gepackt
Wenn du Radio, Funk und Grundvorsorge nicht einzeln zusammenstellen willst:
- NOTFALLBOX NV-120 Premium – Komplettausstattung für 1 Person, ausdrücklich mit Radio und Funk
- NOTFALLBOX NV-240 – für 2 Personen, 5 Tage
Das Herzstück bleibt der Vorrat
Radio und Funkgerät sorgen dafür, dass du informiert und erreichbar bist. Die Grundlage jeder Vorsorge ist aber ein durchdachter Vorrat an Wasser, Lebensmitteln und Basics für mindestens zehn Tage. Was hineingehört, steht in unserer kostenlosen Notvorrat-Checkliste nach BBK – Schritt für Schritt zum Abhaken.
Passend dazu: Blackout-Vorsorge – was du bei einem längeren Stromausfall wirklich brauchst