Bei Stromausfall erreichbar bleiben: Kurbelradio und Walkie-Talkie für die Vorsorge

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Ein längerer Stromausfall legt schnell mehr lahm, als man denkt: Kein Licht, kein Internet, kein Fernsehen – und nach ein paar Stunden oft auch kein Handynetz mehr, weil die Mobilfunkmasten nur begrenzt Notstrom haben. Genau dann sind zwei Dinge Gold wert: informiert bleiben und mit der Familie in Kontakt bleiben. Beides kostet zusammen weniger als ein Restaurantbesuch – und beides liegt im Ernstfall griffbereit in der Schublade statt nutzlos am leeren Ladekabel.

1. Kurbel- und Solar-Notfallradio: informiert bleiben, wenn das Netz schweigt

Über UKW und DAB+ senden die Behörden und das BBK auch dann weiter, wenn Internet und Mobilfunk längst ausgefallen sind. Ein Notfallradio mit Handkurbel und Solarpanel braucht dafür keine Steckdose – du erzeugst den Strom notfalls selbst. Als Bonus laden die meisten Geräte per USB auch dein Handy ein Stück weit auf und haben eine Taschenlampe eingebaut.

Darauf solltest du achten: mehrere Stromquellen (Kurbel + Solar + Akku + USB), UKW-Empfang (idealerweise zusätzlich DAB+), eine eingebaute Taschenlampe und eine Powerbank-Funktion zum Handyladen.

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2. Walkie-Talkie (PMR446): erreichbar, wenn das Handynetz ausfällt

Funkgeräte im PMR446-Standard sind in Deutschland anmelde- und gebührenfrei nutzbar (Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur) – du brauchst also keine Prüfung und keine Lizenz. Sie funktionieren komplett unabhängig vom Mobilfunknetz: ideal, um sich auf dem Grundstück, im Haus oder mit den Nachbarn abzustimmen, wenn das Handy tot ist.

Ehrlich zur Reichweite: Angaben wie »bis zu 8 km« gelten nur bei freier Sicht ohne Hindernisse. In Wohngebieten, im Haus oder im Wald sind realistisch eher einige hundert Meter bis rund 1–2 km drin – für Haus, Hof und Nachbarschaft reicht das gut aus. Achte auf wiederaufladbare Akkus (USB) und die Möglichkeit, notfalls auch normale Batterien einzulegen.

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Zwei sinnvolle Ergänzungen für kleines Geld

Das Herzstück bleibt der Vorrat

Radio und Funkgerät sorgen dafür, dass du im Ernstfall informiert und erreichbar bist. Die Grundlage jeder Vorsorge ist aber ein durchdachter Vorrat an Wasser, Lebensmitteln und Basics für mindestens 10 Tage. Wenn du wissen willst, was wirklich hineingehört, hol dir unsere kostenlose Notvorrat-Checkliste nach BBK – Schritt für Schritt zum Abhaken. Und wer sich das Zusammensuchen sparen möchte, findet in unseren fertigen NotfallVersorgt-Boxen alles Wichtige in einem Paket.

Passend dazu: Ohne Strom nützt das beste Gerät wenig – in unserem Ratgeber »Strom, wenn die Steckdose tot ist: Powerbank & Powerstation« zeigen wir, womit du Handy, Router und Kühlschrank am Laufen hältst.

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