Warum ein Notfallrucksack Pflicht ist
Das BBK empfiehlt einen gepackten Notfallrucksack (auch Fluchtrucksack oder Bug-Out-Bag), der im Ernstfall innerhalb von 10 Minuten griffbereit ist. Ob Hochwasser, Gasleck oder Evakuierung – in manchen Situationen bleibt keine Zeit zum Packen.
Ein guter Notfallrucksack enthält alles, was du für 72 Stunden außer Haus brauchst. Nicht mehr, nicht weniger.
Der richtige Rucksack
Wähle einen robusten Rucksack mit mindestens 40 Litern Volumen, gepolstertem Hüftgurt und Regenschutz. Ein Mil-Tec Assault Pack ist bewährt, leicht und hat genug MOLLE-Schlaufen für Zusatztaschen.
Gewichtsregel: Maximal 15–20% deines Körpergewichts. Bei 80 kg also höchstens 12–16 kg.
Packliste: Notfallrucksack für 72 Stunden
Wasser & Nahrung (ca. 3–4 kg)
- Trinkflasche 1 Liter (voll)
- Sawyer MINI Wasserfilter (56 g)
- NRG-5 Notration (1 Packung = 2.300 kcal)
- Energieriegel (5–6 Stück)
Schutz & Wärme (ca. 2 kg)
- Rettungsdecke (2 Stück)
- Regenponcho
- Wechselkleidung (1 Set)
- Schlafsack-Liner oder leichter Schlafsack
Erste Hilfe & Hygiene (ca. 1 kg)
- Erste-Hilfe-Set
- Persönliche Medikamente (10-Tage-Vorrat)
- Zahnbürste, Seife, Handtücher (Mikrofaser)
- Toilettenpapier (komprimiert)
Werkzeug & Orientierung (ca. 1 kg)
- Multitool / Taschenmesser
- Stirnlampe + Ersatzbatterien
- Feuerzeug + Sturmstreichhölzer
- Kompass + lokale Karte (nicht digital!)
- Paracord (10 m)
Dokumente & Kommunikation
- Dokumentenmappe (Ausweise, Versicherungen – Kopien in wasserdichter Hülle)
- Bargeld (200–500 € in kleinen Scheinen)
- Powerbank + Ladekabel
- Notiz-Set (Stift + wasserfestes Papier)
Jährlich prüfen
Setze dir einen Kalender-Eintrag: Einmal im Jahr Rucksack öffnen, Ablaufdaten prüfen, Batterien tauschen, Kleidung anpassen (Sommer/Winter).
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